Der Brenner ist das Herzstück von Gaskesseln. Wenn er ausfällt, stoppt die Produktion. Hier ist eine technische Aufschlüsselung häufiger Zündausfälle.
Die Zündsequenz erklärt
Das Verständnis der Sequenz hilft bei der Fehlersuche:
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Lüfter ein: Vorspülen, um Gase zu entfernen.
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Zündfunke: Transformator erzeugt einen Funken.
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Pilotventil offen: Gas wird zum Piloten freigegeben.
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Flamme erkannt: Sensor sieht Pilotflamme.
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Hauptventil offen: Volle Befeuerung.
Häufige Fehlerpunkte
1. Vorspülfehler (Lüfter startet nicht)
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Prüfen: Motorschütz und Sicherungen.
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Prüfen: Luftdruckschalter. Diese Sicherheitsvorrichtung bestätigt den Luftstrom. Wenn der Lüfter verschmutzt oder der Schornstein blockiert ist, schließt er nicht und der Brenner geht in Störung.
2. Funke, aber keine Flamme
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Prüfen: Gaszufuhrkugelhahn. Ist er offen?
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Prüfen: Zündelektrodenabstand. Sollte 3-5 mm betragen. Wenn zu breit, ist der Funke schwach.
3. Flamme startet und schaltet dann ab
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Prüfen: Flammensensor (UV oder Ionisation). Wenn der Sensor verschmutzt ist (Ruß), kann er die Flamme nicht 'sehen'. Reinigen Sie ihn mit einem weichen Tuch.
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Prüfen: Erdung. Die meisten Sensoren sind auf die Rahmenerdung angewiesen, um den Stromkreis zu schließen.
Expertentipp: Zählen Sie die Sekunden bis zur Störabschaltung. Wenn es sofort passiert, ist es eine elektrische Verriegelung. Wenn es nach 3-5 Sekunden passiert, ist es wahrscheinlich ein Flammenerkennungsproblem.
